Geschichte des Schweizerhofes

 

Im Jahre 1990 begegneten einander zwei, die füreinander geschaffen schienen. Ein Schweizer, auf der Suche nach einem Ort des Friedens, an dem harmonisches Miteinander von unberührter Natur und Kulturlandschaft möglich sein sollte – und 25 ha Land, die verwaist auf Zuwendung und Partnerschaft warteten. Es war Liebe auf den ersten Blick, zwischen dem Schweizer Ökonom und Baumschulisten, und dem Land auf dem Hügel, mit seinen schönen alten Bäumen, den moosbewachsenen Felsen, dem aufgelassenen, geheimnisumwitterten Steinbruch mit seinem Teich und unzähligen Fröschen und Kröten darin.
Die beiden gingen schon bald darauf ihren Bund fürs Leben ein – mit dem Versprechen, dass jeder mit Respekt und Dankbarkeit für den anderen sorgen werde.
So nahm die Geschichte des Schweizerhofes ihren Anfang……………

Seit damals ist viel passiert – ein Haus wurde gebaut und macht den Menschen das Leben am Schweizerhof angenehmer. Eine Kompostieranlage wurde errichtet, um für die jahrzehntelang ausgebeuteten Böden Gesundheit und Fruchtbarkeit zurückzubringen. Versuchsflächen wurden geschaffen, Hecken gepflanzt, ein Wanderweg für Naturbegeisterte angelegt.

Jeden Morgen kündigt der Chef – ein überaus wichtiger und sehr angesehener Fasanenherr - vom Wall aus den neuen Tag an, Rehe und Hasen besuchen derweil die Hausterrasse und halten den Rasen kurz, während die Fasanküken hinterhertippeln, unablässig schnattern und Samen picken. Turmfalken ziehen unter dem Dachfirst ihre Jungen groß und sorgen für eine ausgeglichene Mäusepopulation. Man muß nur aufpassen nicht von einem Gewöll abgeschossen zu werden, wenn man auf dem Balkon die Aussicht genießt!

Wir sind gespannt, wie die Geschichte weitergeht, eins ist aber in jedem Fall sicher - die Arbeit für Natur und Umwelt wird hier noch Menschen aus aller Welt zusammenführen, wenn die heutige Generation schon längst nicht mehr unter den Lebenden weilt.